Rechtsanwalt Lübeck | Verkehrsrecht | Fahrverbot, Führerscheinentzug

Fahrverbot und Führerscheinentzug

Worin liegt der Unterschied?

Das Fahrverbot

Bei einem Fahrverbot wird dem Betroffenen für einen bestimmten Zeitraum von Monaten untersagt, ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr zu führen. Nach dem Ablauf dieses Fahrverbots wird der Führerschein wieder ausgehändigt und er darf dann wieder ein Fahrzeug führen.

Der Führerscheinentzug

Bei dem Entzug der Fahrerlaubnis erlischt die Fahrerlaubnis komplett und muss durch eine Führerscheinprüfung neu erlangt werden. Vom Gericht wird immer eine Sperrfrist ausgesprochen, während der dem Betroffenen kein neuer Führerschein ausgehändigt werden darf. Der zeitliche Rahmen einer Sperrfrist liegt zwischen sechs Monaten und fünf Jahren. Der Führerschein muss dann nach Ablauf dieser Frist neu beantragt und ausgestellt werden. Die zuständige Fahrerlaubnisbehörde kann dafür Bedingungen zur Auflage machen. Diese Bedingungen sind Nachschulungen oder das erfolgreiche Bestehen einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU oder „Idiotentest“).

Der Führerscheinentzug erfolgt anders als beim Fahrverbot klassenweise. Das heißt, wenn der Auto-Führerschein entzogen wird, darf man trotzdem noch mit dem Mofa weiterfahren. Im Gegensatz dazu erfasst ein Fahrverbot alle Kraftfahrzeuge, also auch das Mofa.

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